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Tag 2- schönen Gruß aus dem regnerischen Köln

Hey,

schön, dass es euch auch heute wieder auf meine Seite verschlagen hat. Dann lasst mich mal kurz überlegen, was ich euch von meinem heutigen Tag berichten kann.

 

Als ich heute morgen aufgewacht bin, sah es so aus, als würde es ein schöner Tag werden (ein klassischer Trugschluss, wie ich später feststellen musste. Im Ernst: Wir haben den 14 Mai. So langsam wird es Zeit, dass das Wetter mal besser wird, die Sonne sich in voller Pracht zeigt und man mit seinen Freunden am berühmt-berüchtigten Aachener Weiher bei einem Bierchen das Studentenleben wenigstens ein bisschen genießen kann). Deshalb ging es erstmal in den Stadtwald, um eine Runde joggen zu gehen. Nach einem Zusammenstoß mit einem ungestümen Hundewelpen war auch ich dann schließlich wach. Auf dem Weg zur Bahn erreichte mich dann die Nachricht, dass die letzte Vorlesung heute ausfällt, ihr kommt also leider, leider nicht in den Genuss eines Berichts über „Interkulturelles Marketing“ - ich hoffe, das verdirbt euch jetzt nicht gerade den ganzen Tag.

In der FH angekommen musste ich erstmal eine gefühlte halbe Stunde auf den Aufzug warten. Und ja, man muss unbedingt den Aufzug nehmen, um in den vierten Stock zu kommen, mein Sportpensum habe ich schließlich für heute schon erfüllt! Um zum eigentlichen Punkt zu kommen: Meine erste Vorlesung heute war „ Vertiefung Kulturraumstudien Englisch“. Die Dozentin hat den Schwerpunkt Australien gewählt und bringt uns die Geschichte Australiens auf eine sehr interessante Art und Weise näher. Zur Veranschaulichung der White Australian Policy haben wir uns letzte Woche den Film "Rabbit-Proof Fence" angeschaut, der von drei Mädchen handelt, die halb weiß und halb Aborigine waren. Aufgrund dessen waren die Europäer der Ansicht, dass sie von ihren Familien weggeholt werden sollten und in bestimmten Institutionen oder weißen Familien untergebracht werden sollten, um eine „dritte Rasse“ in Australien zu vermeiden. Nachdem wir den Film besprochen hatten, lasen wir noch die Entschuldigung der Regierung an die Aborigines, die erst im Jahr 2008 erfolgte. Wenn man bedenkt, dass die Kinder im Zeitraum von 1930 bis in die 1970er von ihren Familien weggeholt wurden, ist das ziemlich spät, oder? Allgemein ist es fürchterlich, mit welcher Grausamkeit die Familien der Ureinwohner behandelt wurden, auch wenn die Europäer der Ansicht waren, dass sie diesen nur helfen würden.

Danach ging es für mich zur Veranstaltung "Übersetzen allgemeiner Texte aus Französisch". Dort besprechen wir Woche für Woche verschiedene aktuelle Nachrichtentexte aus französischen Zeitungen. So bekommt man einen guten Eindruck über die momentane politische und gesellschaftliche Lage in Frankreich. In dem Modul "Kulturraumstudien Frankreich", welches wir im ersten und zweiten Semester belegen mussten, wurde uns geschichtliches Wissen vermittelt, deshalb ist die Veranstaltung "Übersetzen" zur Ergänzung wirklich gut geeignet. Diese Woche wurde ein Text besprochen, in dem es darum ging, ob die Armee zur Unterstützung der Polizei in den Problembezirken Frankreichs eingesetzt werden sollte. Der Text handelte von den kriminellen Vororten Marseilles - bin ich froh, dass ich mein Auslandssemester in Rennes absolvieren werde.

 

So ihr Lieben, gerade sehe ich, dass draußen doch noch ein paar Sonnenstrahlen zwischen den Wolken hervorschauen. Das werde ich ausnutzen. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

14.5.13 14:01

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