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Der vierte und letzte Tag

Wie oben schon angekündigt, ist heute der letzte Tag des Blogging-Experiments.  Und es ist Gottseidank auch der letzte Tag vor dem lang ersehnten Pfingstwochenende.



Die Dozenten haben wohl gedacht, sie müssten unsere Konzentration vor dem langen Wochenende nochmal besonders fordern – aber eins nach dem anderen.
Als ich heute morgen aus dem Fenster schaute, verging mir jegliche Lust, eine Runde im Stadtwald zu drehen. Nachdem mein Handy dann auch noch anzeigte, dass in Berlin 26 Grad inklusive Sonnenschein herrschten und selbst im regnerischen Hamburg das Wetter gut war, dachte ich mir schon, dass der Tag bestimmt nicht mehr besser wird. Und so war es dann auch: da ich natürlich vom Besten ausging und dachte, dass die Sonne sich nochmal zeigen würde (ja, ich weiß. Mit 21 sollte man nicht mehr so naiv sein und immer nur vom Besten ausgehen), bekam ich direkt den nächstbesten Schutt ab. In der Bahn ging ein, naja, sagen wir merkwürdiger Geruch von der Person neben mir aus und meinen dritten Kaffee, den ich mir an der FH gekauft habe, schüttete ich mir auch noch fast über.

Nachdem ich dann, mehr oder weniger gut gelaunt, im vierten Stock ankam, ging auch es auch schon los mit „Medienrecht“. Momentan wird thematisiert, welchen Schutzanspruch der Einzelne gegenüber den Medien hat. So ist es zum Beispiel in Deutschland verboten, den Namen eines potenziellen Täters zu veröffentlichen, bevor dieser vom Gericht schuldig gesprochen wird, was ich als sehr richtig empfinde. Umso schockierender finde ich es, dass Menschen, deren Namen fälschlicherweise vor dem Prozess veröffentlicht wurde (und die in Wirklichkeit unschuldig sind) ihr ganzes Leben mit den Konsequenzen dieser falschen Handlung zu leben haben. Auch versucht uns die Dozentin (die nebenbei immer einen sarkastischen Spruch auf Lager hat, der einen so gut wie jedes Mal zum Lachen bringt) für alltägliche Dinge zu sensibilisieren. Als Beispiel hierfür: Wer von euch ist auf Facebook unterwegs? Wusstet ihr, dass es bereits ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht eines anderen ist, wenn ihr ein Bild von diesem hochladet, ohne dass er dazu ausdrücklich zugestimmt hat? Auch wenn sich im Endeffekt wenige Leute daran halten, finde ich es wichtig, über solche Dinge aufgeklärt zu sein.

Nach „Medienrecht“ ging es dann in die Mensa. Gottseidank war die Schlange zum Essen nicht zu lang und das Essen war genießbar. Wie ich die zwei Stunden, die noch folgten, überstehen sollte, war mir trotzdem noch nicht ganz klar.

Aber: Jammern half auch nichts und wir machten uns auf den Weg, um pünktlich zu  „Übersetzen aus Englisch“ und zu „Einführung in die Kulturwissenschaft“ zu kommen. Und jetzt sitze ich hier. Und lebe auch noch. Jetzt wird es aber eindeutig Zeit, noch etwas aus dem Tag zu machen, denn gleich kommen die Mädels aus der Uni vorbei. Man muss sich auch mal eine Auszeit gönnen.



Ich hoffe, mein Blog hat euch diese Woche einen kleinen Eindruck von meinem Studienalltag gegeben. Mir jedenfalls hat es Spaß gemacht, von diesem zu berichten und mal etwas kreatives für die Uni zu machen.

Gruß und Kuss!

 


16.5.13 19:28, kommentieren

Tag 3 - ein Mittwoch voll bepackt mit Marketing

Hallo ihr lieben Leser meines Blogs,


dann will ich doch mal mit dem Bericht über den dritten Tag meiner Woche loslegen. Nachdem ich heute morgen wieder einmal joggen war, entschied ich mich, noch kurz in den Edeka reinzuspringen, um mich mit Erdbeeren (mit denen man ja momentan wirklich nur bombardiert wird), Schokolade und sonstigen Süßigkeiten einzudecken. Ihr fragt euch jetzt zurecht: Wieso muss sich die Gute denn am frühen Morgen schon so viel Nervennahrung einkaufen? Ich werde euch das präzise und nachvollziehbar in einem Satz erklären können: heute setze ich mich mit meiner Hausarbeit für das Fach „Interkulturelles Marketing“ auseinander. Für diese habe ich mich entschieden, weil die Dozentin uns letzte Woche – ziemlich spät, aber immerhin – die Möglichkeit gegeben hat, die Klausur durch eine solche zu ersetzen. Eine Option, die ich natürlich sofort ergriffen habe, denn eine Klausur weniger bedeutet einen Tag früher Ferien und ein Tag früher Ferien bedeutet…Naja, ihr kennt das ja. Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob Unternehmen die multinational tätig sind den Marketing Mix auf die verschiedenen Kulturen anpassen müssen oder ob sie auch Elemente standardisieren können, um mehr Gewinn zu machen. HALT! Ich weiß, dass ihr grade schon mit dem Gedanken gespielt habt, direkt meine Seite zu verlassen, aber ich kann euch aus Erfahrung sagen: So schlimm ist die ganze Sache gar nicht (habe ich aber auch erst gemerkt, nachdem ich schon einiges an Nerven verloren hatte). Der zweite Teil des Themas dürfte ja relativ klar sein und bei dem Marketing Mix handelt es sich einfach nur um Bestandteile wie den Vertrieb, den Preis, die Produktion und die Art und Weise, wie man ein Produkt am besten an den Mann bringt.

Nachdem ich dann letztes Wochenende, dass ich eigentlich als freies, gemütliches Wochenende zuhause nutzen wollte, mit gefühlten 40 kg an Büchern nachhause kam, war diese Wunschvorstellung plötzlich auch in die weite Ferne gerückt. Als ich mich dann aber ein bisschen in das Thema eingelesen hatte und zwischendurch von Mama und Papa bekocht wurde oder mit Freunden unterwegs war, wurde die ganze Sache sogar ganz interessant. Besonders die Unterschiede der Erwartungen an ein Produkt seitens der verschiedenen Kulturen haben mich fasziniert (wäre aber auch schlimm, wenn sie jemanden, der den Schwerpunkt Kultur und Medien gewählt hat, nicht faszinieren würden).  Als Beispiel werde ich euch einfach mal den Preis von demselben Produkt in unterschiedlichen Ländern nennen, die Festsetzung von diesem ist nämlich auch kulturabhängig. Die IKEA-Lampe „Porfylit“ kostet z.B. in Deutschland 19,96 €, in den USA aber umgerechnet 31,51. Eine Timberland- Cargohose (Modell 387) kostet dafür in den USA umgerechnet 52,94€, während man in Deutschland mal schön fast hundert Euro dafür blechen darf. Falls ihr noch Tips für euer nächstes Christmas-Shopping braucht, wendet euch also einfach vertrauensvoll an mich.

 

So, wenn ihr mich jetzt entschuldigt, der Rest der Arbeit ruft leider noch. Ihr hört morgen wieder von mir, ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

1 Kommentar 15.5.13 12:40, kommentieren

Tag 2- schönen Gruß aus dem regnerischen Köln

Hey,

schön, dass es euch auch heute wieder auf meine Seite verschlagen hat. Dann lasst mich mal kurz überlegen, was ich euch von meinem heutigen Tag berichten kann.

 

Als ich heute morgen aufgewacht bin, sah es so aus, als würde es ein schöner Tag werden (ein klassischer Trugschluss, wie ich später feststellen musste. Im Ernst: Wir haben den 14 Mai. So langsam wird es Zeit, dass das Wetter mal besser wird, die Sonne sich in voller Pracht zeigt und man mit seinen Freunden am berühmt-berüchtigten Aachener Weiher bei einem Bierchen das Studentenleben wenigstens ein bisschen genießen kann). Deshalb ging es erstmal in den Stadtwald, um eine Runde joggen zu gehen. Nach einem Zusammenstoß mit einem ungestümen Hundewelpen war auch ich dann schließlich wach. Auf dem Weg zur Bahn erreichte mich dann die Nachricht, dass die letzte Vorlesung heute ausfällt, ihr kommt also leider, leider nicht in den Genuss eines Berichts über „Interkulturelles Marketing“ - ich hoffe, das verdirbt euch jetzt nicht gerade den ganzen Tag.

In der FH angekommen musste ich erstmal eine gefühlte halbe Stunde auf den Aufzug warten. Und ja, man muss unbedingt den Aufzug nehmen, um in den vierten Stock zu kommen, mein Sportpensum habe ich schließlich für heute schon erfüllt! Um zum eigentlichen Punkt zu kommen: Meine erste Vorlesung heute war „ Vertiefung Kulturraumstudien Englisch“. Die Dozentin hat den Schwerpunkt Australien gewählt und bringt uns die Geschichte Australiens auf eine sehr interessante Art und Weise näher. Zur Veranschaulichung der White Australian Policy haben wir uns letzte Woche den Film "Rabbit-Proof Fence" angeschaut, der von drei Mädchen handelt, die halb weiß und halb Aborigine waren. Aufgrund dessen waren die Europäer der Ansicht, dass sie von ihren Familien weggeholt werden sollten und in bestimmten Institutionen oder weißen Familien untergebracht werden sollten, um eine „dritte Rasse“ in Australien zu vermeiden. Nachdem wir den Film besprochen hatten, lasen wir noch die Entschuldigung der Regierung an die Aborigines, die erst im Jahr 2008 erfolgte. Wenn man bedenkt, dass die Kinder im Zeitraum von 1930 bis in die 1970er von ihren Familien weggeholt wurden, ist das ziemlich spät, oder? Allgemein ist es fürchterlich, mit welcher Grausamkeit die Familien der Ureinwohner behandelt wurden, auch wenn die Europäer der Ansicht waren, dass sie diesen nur helfen würden.

Danach ging es für mich zur Veranstaltung "Übersetzen allgemeiner Texte aus Französisch". Dort besprechen wir Woche für Woche verschiedene aktuelle Nachrichtentexte aus französischen Zeitungen. So bekommt man einen guten Eindruck über die momentane politische und gesellschaftliche Lage in Frankreich. In dem Modul "Kulturraumstudien Frankreich", welches wir im ersten und zweiten Semester belegen mussten, wurde uns geschichtliches Wissen vermittelt, deshalb ist die Veranstaltung "Übersetzen" zur Ergänzung wirklich gut geeignet. Diese Woche wurde ein Text besprochen, in dem es darum ging, ob die Armee zur Unterstützung der Polizei in den Problembezirken Frankreichs eingesetzt werden sollte. Der Text handelte von den kriminellen Vororten Marseilles - bin ich froh, dass ich mein Auslandssemester in Rennes absolvieren werde.

 

So ihr Lieben, gerade sehe ich, dass draußen doch noch ein paar Sonnenstrahlen zwischen den Wolken hervorschauen. Das werde ich ausnutzen. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

14.5.13 14:01, kommentieren

Los geht's!

Hallo meine Lieben ,

schön dass ihr bei einer so großen Auswahl ausgerechnet auf dem Blog über meinen Studienalltag gelandet seid. Und das, obwohl ihr euch zum Teil vielleicht selbst schon mit eurem eigenen rumschlagen müsst. Um einen kurzen Einblick über meine Situation zu bekommen, klickt doch einfach mal auf den Reiter „über“. Ansonsten würde ich sagen, dass ich dann einfach mal anfange, die ungeschminkte Wahrheit über meinen Alltag in der Uni zu berichten. Und der fängt an mit…


…Montag. Schon allein das Wort „Montag“ löst bei den meisten schon Unbehagen aus. Kennt ihr das, dass es Montags schwerer fällt, aus dem kuscheligen Bett aufstehen als an allen anderen Tagen (und da ist es schon immer ziiiiemlich schwierig)? Nunja, so ist es bei mir sonst auch. Deshalb war ich umso überraschter, dass ich heute morgen nach einem leckeren Frühstück bereit war, gut gelaunt in den Tag zu starten.  Man muss aber vielleicht auch dazu sagen, dass ich heute den Luxus genießen durfte, mit dem Auto in die FH gefahren zu werden und mir somit Erlebnisse wie das Hetzen von Bahn zu Bahn und Kindergeschrei (das man auch noch hört, wenn die Lautstärke des Kopfhörers voll aufgedreht ist) erspart wurden.

Die erste Vorlesung, die ich heute besucht habe, war „Übersetzen allgemeiner Texte aus Englisch“. In dieser Vorlesung besprechen wir momentan das Skript eines Theaterstücks, das Shakespeares klassische Werke an amerikanischen High-Schools abgelöst hat. Davon mal abgesehen, dass es manchmal ziemlich anstrengend ist, die vielen verschiedenen Vorschläge der Studenten unter einen Hut zu bringen, kann es auch unterhaltsam sein, über die verschiedenen (und manchmal schwachsinnigen) Lösungsansätze zu schmunzeln. Auch jedoch ist dieses Fach ein schönes Beispiel dafür, dass man im Bachelor-Studiengang nicht- wie allgemein verbreitet- ausschließlich Theorien ohne Bezug zum Alltag auswendig lernen muss, sondern eben dieser auch mit dem Gelernten zusammenfließen kann. Sitzt man zum Beispiel in seiner Freizeit im Kino und schaut sich einen Film an, der nicht in Originalsprache läuft, so fragt man sich doch, rein aus Interesse, wie dieser im englischsprachigen Original klingt und wie problematische Stellen übertragen wurden. Dies führt unter Umständen dazu, dass man sich dieses zuhause aus Interesse nochmal anschaut (wenn auch leider ohne Popcorn und Cola, ein zweites Mal hintereinander würde die Figur wohl nicht sonderlich danken).

Nach dem alltäglichen kurzen Kaffeeplausch mit den Freundinnen ging es für mich dann mit „Einführung in die Medienwissenschaft weiter“, dem Fach, für das ich auch momentan diesen Blog verfasse. In der heutigen Stunde klärte uns die Dozentin über die Gefahren des multimedialen Zeitalters auf. Hättet ihr gewusst, dass es heute möglich ist, jederzeit herauszufinden, was ihr wann macht? Für mich persönlich waren manche Fakten wie obiges Beispiel schockierend, vieles jedoch gehört für eine Generation wie unsere auch zum Alltag, vielleicht auch, weil man selbst keinen Einfluss darauf hat. Und wenn man doch die Möglichkeit hat, Einfluss auszuüben: wenn man ein bisschen seines Verstands einsetzt, dann ist es auch klar, dass Bikinibilder vom Urlaub, die man auf Facebook hochlädt, nicht nur der enge Freundeskreis sehen kann.


So, für heute mache ich jetzt Schluss und nutze die Vorteile des multimedialen Zeitalters, indem ich Fernseh schaue und mir ein Paar neue Schuhe im Internet bestelle. Ich hoffe, ich hab‘ euch nicht allzu sehr gelangweilt und ihr klickt im Laufe der Woche nochmal auf meinen Blog drauf!

1 Kommentar 13.5.13 20:53, kommentieren

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